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Nachricht Landeskirche

07.08.2026

Zeichen für Mitmenschlichkeit

Landesbischöfin Dr. Christina-Maria Bammel beim CSD in Braunschweig

Pressestelle

Braunschweig. Landesbischöfin Dr. Christina-Maria Bammel hat durch ihre Teilnahme am Christopher Street Day (CSD) am 8. August, in Braunschweig ein klares Zeichen für Mitmenschlichkeit gesetzt. Nach dem Terroranschlag auf den CSD in Berlin am Abend des 25. Juli gehe es darum, unsere Trauer und Erschütterung gemeinsam in Zusammenhalt und ein liebevolles Miteinander zu verwandeln, sagte sie. Mit ihr beteiligten sich weitere ehrenamtlich und beruflich Aktive aus der evangelischen Kirche an der Veranstaltung.

Der Regenbogen sei ein Symbol für die Gegenwart der liebenden Güte Gottes und gehöre zu den allerersten biblischen Hoffnungserzählungen, betonte die Landesbischöfin weiter. Er sei eine sichtbare Erinnerung daran, dass Gott für den Schutz des Lebens sorge. Außerdem könne der Regenbogen als Zeichen dafür verstanden werden, dass Gottes Kraft der Liebe vielfältige Wege in die Welt nimmt.

Mit Blick auf die Kirchengeschichte gehöre es aber ebenso zur schmerzhaften Einsicht, dass Liebesbeziehungen, die als anders galten, Respekt und Anerkennung verweigert wurde. Vorbehalte und Vorurteile hätten immer wieder zu diskriminierendem Verhalten geführt. Deswegen komme es auf den gemeinsamen Einsatz an für eine Stadt und Region, in der niemand in Angst vor Gewalt oder Diskriminierung leben muss. „Eine Liebe in Vielfalt tut der Seele der Stadt gut“, so die Landesbischöfin.

Landesbischöfin Dr. Christina-Maria Bammel und Landeskirchenmusikdirektor Thorsten Göbel beim CSD in Braunschweig.
Landesbischöfin Dr. Christina-Maria Bammel und Landeskirchenmusikdirektor Thorsten Göbel beim CSD in Braunschweig.
Foto: Privat